Soiernumrundung im Karwendelgebirge

Wunderschöne Wanderung mit Blick auf die Soiernseen

12.-14. August 2012

Einer meiner schönsten Wanderungen war im Sommer 2012. Ich war mit einer sehr guten Freundin von mir für ein verlängertes Wochenende im Karwendelgebirge unterwegs. Unser Ziel war die Soiernumrundung mit zwei Hüttenübernachtungen. Gleichzeitig begann damit eine seitdem bestehende Tradition, dass wir einmal im Jahr zusammen eine längere Wanderung unternehmen.

In Krün (875 m) an der Isar ging es los. Über einen Forstweg wanderten wir bis zur Fischbachalm (1402 m). Nach einem Stück Kuchen als Wegstärkung, entschieden wir uns für den landschaftlich sehr schönen aber zum Teil unbefestigten Lakaiensteig und stiegen bis zum Soiernhaus (1.616 m) auf. Alternativ hätten wir auch auf dem Forstweg bleiben können. Interessanter und abwechslungsreicher war allerdings der Lakaiensteig. Am Ziel angekommen wurden wir mit einer landschaftlich wunderschönen Bergkulisse und den beiden türkisblauen Soiernseen belohnt. Für’s leibliche Wohl gab es im gemütlichen Soiernhaus ein leckeres Bergsteigeressen (Spinatknödel mit zerlassener Butter und Parmesan) und Weißbier.

Nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht im ca. 60 Personen Lager und der Erkenntnis, dass es tatsächlich eine Tonleiter für sämtliche Schnarchgeräusche gibt, machten wir uns am nächsten Morgen auf zu unserer Gipfeltour. Unser erstes Ziel war der Gipfel der Schöttelkarspitze (2050 m). Über Feldenkreuz (1.961 m) und Feldernkopf (2.048 m) wanderten wir weiter bis auf den Gipfel der Reißenden Lahnspitze (2.209 m). Besonders schön ist mir der Blick auf die Soiernseen aus den unterschiedlichsten Perspektiven in Erinnerung geblieben. Nach unserem letzen Aufstieg auf die Soiernspitze (2.257 m) stiegen wir am späten Nachmittag zur Vereiner Alm (1.387 m) ab, wo wir uns erstmal ausgiebig stärkten.

Übernachtet haben wir in der direkt gegenüber liegenden Krinner-Kofler-Hütte (1407 m). Die moderne Hütte ist mit mehreren Schlafplätzen und einer Küche für Selbstversorger ausgestattet. Wir hatten das Glück uns nur mit zwei Mountainbikern das Lager zu teilen. Nach der kurzen ersten Nacht und dem anstrengenden Wandertag schlief ich sofort ein.

Am nächsten Tag wanderten wir nach einem gemütlichen Frühstück über den Forstweg zurück nach Krün.

 

 

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