Lissabon

Städtereise nach Lissabon

17. – 24. Juni 2017

Lissabon – einfach immer wieder toll! Zum vierten Mal bin ich jetzt schon in der portugiesischen Hauptstadt und jedes Mal wieder aufs Neue begeistert.

Wir landen am Samstag, 17. Juni 2017 in Lissabon bei 36 Grad Hitze. Später am Nachmittag wird das Thermometer in der Spitze sogar noch auf 41 Grad steigen und 200 km nordöstlich von Lissabon wüten die schlimmsten Waldbrände seit Jahrzehnten! Kein guter Start für diese wunderbare Städtereise. In der Stadt selbst bekommt man von den Bränden überhaupt nichts mit.

Unser Apartment (Lisboa serviced apartments) liegt ganz zentral zwischen der Rua Áurea und der Rua dos Sapateiros. Unser erstes Ziel ist die Bucht des Tejo. Wir laufen die Rua Augusta entlang durch den Arco de Rua Augusta und genießen erst mal die Aussicht aufs Wasser, die Ponte 25 de Abril und die Christo Rei Statue. An unserem ersten Tag in Lissabon lassen wir uns einfach durch die Stadt treiben. Trotz sengender Hitze laufen wir tapfer die Hügel der Stadt hoch und runter und absolvieren so ganz nebenbei unser tägliches Fitnessprogramm.

 

Miradouros

Besonders lohnenswert ist ein Abstecher zu den Miradouros der Stadt. Vom Miradouro de São Pedro de Alcântara kann man von einem Liegestuhl aus wunderbar die Aussicht auf Lissabon und ein kühles Getränk genießen.

Eine tolle Aussicht haben wir auch von der Plattform des Elevador Santa Justa. Je nach Wetter und Saison sollte man sich aber auf eine etwas längere Wartezeit einstellen. Wir haben Glück und kommen schnell mit dem Aufzug auf die Plattform.

Besonders empfehlenswert sind auch die etlichen Rooftop Bars in Lissabon. Wir entscheiden uns für die Terraça BA des Hotels Barrio Alto. Bei Cappucino und einer hausgemachten Limonade lassen wir den Blick auf die Ponte 25 de Abril und die Bucht des Tejo schweifen.

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Die mit Abstand schönste Aussicht auf die Stadt bekommen wir an unserem dritten Abend in Lissabon. Nach dem Abendessen laufen wir zum  Castelo de São Jorge. Im Sommer ist die Burg bis 21 Uhr geöffnet. Wir sind gegen 20 Uhr dort – gerade noch rechtzeitig um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Die Aussicht ist einmalig.

 

Trambahn Fahren

Besonders gefallen haben mir auch die kleinen Straßenbahnen die durch Lissabon fahren. Im Calçada da Glória der vom Praça dos Restauradores zum Miradouro de São Pedro de Alcântara führt gibt es besonders bunte Exemplare.

Müde vom vielen Laufen setzen wir uns am Cemitério dos Prazeres in die historische Tramlinie 28 und fahren durch die Altstadt von Lissabon einmal von Endstation bis Endstation.

Parque das Nações

Ein bisschen Ruhe finden wir im Parque das Nações, dem ehemaligen Ausstellungsgelände der Expo 98. Wir besuchen dort das Ozeanarium mit dem größten Indoor-Aquarium Europas. Hier ist es dann aber mit der Ruhe vorbei und wir schlängeln uns mit unzähligen Schulklassen an den Aquarien vorbei.

 

 

Street Art

Nicht nur die Straßenbahnen sind kleine Kunstwerke. Überall in der Stadt sieht man Graffitti an den Wänden, Bilder, Poster, Aufkleber und Skulpturen. Street Art Fans kommen in Lissabon voll und ganz auf ihre Kosten.

 

Die kulinarische Seite von Lissabon

Auch kulinarisch hat Lissabon sehr viel zu bieten und wirklich etwas falsch machen kann man nicht. Ich lasse mir fast jeden Abend Fisch schmecken und eine hervorragende Eisdiele habe ich ebenfalls schon entdeckt. Ob der für hier typische Bacalhau, Jakobsmuscheln auf Risottoreis in Sintra oder zur Abwechslung ein rein vegetarisches Gericht auf der Dachterrasse des House of Wonders in Cascais  – es hat jedes Mal richtig gut geschmeckt. Immer passend dazu ein erfrischendes Glas Vinho Verde.

Einen Abstecher machen wir in den Time Out Market – eine riesige Markthalle im Kantinenstil die für jeden Geschmack etwas bereit hält.

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Tagesausflüge von Lissabon

Cascais

Nach zweieinhalb Tagen in Lissabon zieht es uns ans Meer. Wir steigen in Cais do Sodre in den Zug und sind nach etwa 40 Minuten Fahrt im Ferienort Cascais. Unser erstes Ziel ist der Strand und das Meer. Danach schlendern wir zur Marina und durch die Gassen der kleinen Stadt. Überrascht von den vielen indischen Restaurants entscheiden wir uns dann aber doch für einen vegetarischen Abend auf der Dachterrasse des House of Wonders.

 

Sintra

Ein weiterer Tagesausflug führt uns nach Sintra. Seit 1995 ist die Kulturlandschaft Sintras UNESCO Weltkulturerbe und wenn man alle Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, sollte man lieber gleich zwei bis drei Tage einplanen. Wir entscheiden uns für die Maurenburg und wandern die ca. 300 Höhenmeter bis zur Burg hoch. Der Weg alleine ist schon einmalig und sehr schön angelegt. Viele Blumen und Pflanzen säumen den Weg und nach ein paar Tagen in der Stadt, genieße ich es sehr wieder in der Natur zu sein. Von der Maurenburg aus hat man einen tollen Ausblick bis weit in den Horizont!

 

Castelo de São Jorge

An unserem letzten Abend gehen wir nochmal zu unserem Lieblingsplatz, dem Castelo de São Jorge, schauen uns den Sonnenuntergang an und nehmen Abschied von Lissabon.

 

 

 

 

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